Der "Runde Tisch Mauenheim" informierte uns über ein geplantes Nachbarschaftsfest für und mit Flüchtlingen, die auf dem Gelände der ehemaligen Glanzstofffabrik an der Neusser Landstraße, untergebracht sind.

 

 

Als "Fast-Nachbarn" war klar, da machen wir mit.

Als Charly mit dem Vorschlag kam, gab es einhellige Zustimmung. Ganz schnell war ein Vorschlag auf dem Tisch: "Wir backen Reibekuchen"!  Kölscher geht nicht.

Friedel, Sabine, Michael und Charly bildeten das eigentliche Arbeitsteam, dem sich Angelika noch anschloss.

Als der Sonntag mit strahlendem Herbstsonnenschein startete, war uns allen

bewusst: das muss einfach gutgehen.

Am Container starteten wir mit dem Aufladen des benötigten Inventars.

5 Eimer Reibekuchenteig waren bereits verfeinert und warteten auf die heiße Pfanne.

Der Aufbau ging schnell und reibungslos. Den Pavillon aufstellen, Tische und Bänke dazu, Gasherd und Propangas installieren und das notwendige Equipment drapieren.

Udo und Dagmar hatten sich für die vielen Kindern eine besondere Überraschung ausgedacht und bliesen 100 Luftballons eigenhändig auf. Die Kinder standen mit leuchtenden Augen davor und wer Glück hatte ergatterte noch eine lärmende Trööte.

Die ersten Hungrigen standen derweil schon bei uns an der Ausgabe.

Was für ein Andrang!

In vier Stunden war kaum eine freie Minute und auch kein Platz in der rundum ausgelasteten Pfanne.

Akkord auf gutem Niveau.

 

 

Die "Kantine", als Veranstalter und Hausherr, die normalerweise hier einen Biergarten und eine Große Disco betreiben, hatte zu diesem 3.

Nachbarschaftsfest eingeladen. Als direkte Nachbarn der Glanzstoff lernte sie aus erster Hand die Sorgen und Nöte der Flüchtlinge kennen, die hier untergekommen waren.

An die 800 Leute waren bei dem schönen Wetter der Einladung gefolgt.

Mit viel Musik, Tanz und allerlei Aktionen für die Kinder hatte das Kantinenteam hervorragende Arbeit geleistet.

Der Bezirksbürgermeister Berndschössler hob  in seiner Ansprache die Bedeutung des Festes für alle hervor. Die OB-Kandidaten ließen sich auch blicken. In Gesprächen mit vielen Nachbarn wurde immer wieder deutlich, das Miteinander ohne Vorurteile möglich ist. Es muss gelebt werden.

Erschöpft, aber froh unseren Beitrag geleistet zu haben, bedanken wir uns herzlich bei allen Spendern.

Der Erlös in Höhe von 550,- Euro geht an den Verein "Zug um Zug e.V.", die bei der Integration von jungen Flüchtlingen eine außerordentliche Arbeit leisten.

 

 

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